Geo Terra - Geologische Beratungsgesellschaft mbH
 
 

Raumluftuntersuchungen

Ablauf von Raumluftmessungen | Referenzen

Raumluftmessung-Faserstäube-1Raumluftuntersuchungen bringen Klärung über die Luftschadstoffbelastung.

Systematische Raumluftmessungen dienen der Ermittlung von Schadstoffgehalten – aus diversen Messverfahren wird das dem zu untersuchenden Medium bzw. der Fragestellung entsprechende Verfahren ausgewählt.

Bei den häufigsten Innenraumluftschadstoffen handelt es sich um Formaldehyd, Holzschutzmittel wie Pentachlorphenol (PCP) und Lindan, Polychlorierte Biphenyle (PCB) sowie diverse Lösemittel aus Farben, Lacken und Klebstoffen.

Raumluftmessung-Faserstäube-2Als Luftschadstoffe die in Faserform auftreten sind insbesondere Asbest und KMF (Künstliche Mineralfasern) zu nennen. Schimmelpilze sind als Ursache von gesundheitlichen Beschwerden ebenfalls nicht zu vernachlässigen.

Während bei konkreten Verdachtsmomenten gezielt und kostenoptimiert auf einzelne Schadstoffparameter Messungen durchgeführt werden, so werden bei unklaren Verdachtsmomenten so genannte Screenings durchgeführt, die eine Vielzahl flüchtige organische Stoffe erfassen. Diese TVOC-Messung (Total Volatile Organic Compounds) erfasst rd. ca. 160 Verbindungen polare und unpolare Verbindungen und ermöglicht die Einschätzung der Gesamt-
situation mit anschließender Einzelstoffbetrachtung und Quellensuche.

Raumluftmessung-Faserstäube-3Prinzipiell lassen sich die Gründe für die Durchführung von Raumluftmessungen in 2 Hauptbereiche untergliedern:

  1. Erfolgskontrollmessungen (Freigabemessungen)
    Durchführung von Raumluftmessungen zur Überprüfung der Qualität von durchgeführten Sanierungsmaßnahmen.
  2. Status-Quo Messungen (Bestandskontrollmessungen)
    Durchführung von Raumluftmessungen auf Grund von Verdachtsmomenten, dass eine Schadstoffbelastung der Raumluft vorliegt.