Geo Terra - Geologische Beratungsgesellschaft mbH
 
 

Ablauf zum Bau einer Niederschlagswasserversickerungsanlage

• Klärung der Qualität der anfallenden und für die Versickerung vorgesehen Niederschlagswässer

• Klärung ob die Versickerungsanlage in einem vorhandenen oder geplanten Wasserschutzgebiet liegt – hier sind die Besonderheiten des Gewässerschutzes sowie die Festlegungen nach der Wasserschutzgebietsverordnung zu berücksichtigen.

• Beurteilung der topographischen Verhältnisse (z.B. Hangneigung).

• Beurteilung der hydrologischen Verhältnisse auf Grund von Kartenwerken und örtlichen Untergrundaufschlüssen (z.B. Grundwassermessstellen).

• Erkundung des Untergrundes zur Klärung folgender Sachverhalte:

– im hydraulischen Einflussbereich der Versickerungsanlage befinden sich keine Untergrundverunreinigungen (z.B. Altlasten);
– Mächtigkeit sowie physikalische, chemische und biologisches Leistungsfähigkeit des Sickerungsraums;
– Grundwasserflurabstand;
– Durchlässigkeit des Sickerraums mittels Versickerungsversuchen.

• Ermittlung des Durchlässigkeitsbeiwertes (Kf-Wert).

• Bemessung einer geeigneten Versickerungsanlage.

• Erstellung eines hydrologischen Gutachtens mit Darstellung der geplanten Versickerungsanlage sowie einem Wartungsplan.

• Erstellung eines Antrags auf wasserrechtliche Erlaubnis zur Beseitigung von Niederschlagswasser bei der zuständigen Fachbehörde.

• Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Beseitigung von Niederschlagswasser durch die zuständige Fachbehörde.

• Detailplanung und Ausschreibung der Versickerungsanlage.

• Bau der Versickerungsanlage.

• Erstellung eines Antrags auf Befreiung von der sog. Niederschlagswasserabgabe.